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4. Entdecken, dass das geliebte Wesen ein Ausdruck der Gottheit ist. "Wenn zwei Verliebte die wahre Liebe äußern wollen und wenn sie die wahre Glückseligkeit, die Freiheit kennen lernen wollen, so müssen sie sich immer als Stellvertreter des Himmlischen Vaters und der Göttlichen Mutter betrachten. Sonst wird der Junge, wenn er seine Geliebte umarmt, auch ihre Schwächen und ihre Begrenzungen umarmen, er wird nie etwas Höheres, Größeres, Reineres als sie erreichen und ihre Liebe wird ein Ende haben. Man sollte deshalb ein anderes Verständnis entwickeln: Der Junge sollte seine Geliebte als einen Aspekt der Göttlichen Mutter betrachten und sie ihren Geliebten als einen Aspekt des Himmlischen Vaters, des Christus. Durch diese Betrachtungsweise verbinden sie sich schon mit etwas Höherem und beide werden mehr sein als der Geliebte oder die Geliebte und sie halten in ihrer Seele, in ihrem Herzen, in ihren Armen etwas von der Unermesslichkeit fest. Und aus dieser Unermesslichkeit fließen Strahlen und Strömungen von einer feineren Natur. Und die Engel, die Devas, die lichtvollen Geister der Natur kommen und bringen ihre Kräfte und ihre Freude diesen beiden Wesen, die gerade dabei sind, sich in der allerschönsten Sprache der Schöpfung, der Sprache der Liebe, der unbegrenzten Liebe, auszudrücken." |
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