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Den göttlichen Charakter der Liebe bewahren, das ist der Sinn der spirituellen Arbeit der Reinigung. "Die Liebe ist ein großartiger Antrieb, aber sie hat zu viele leidenschaftliche, instinktive Elemente beigemischt, derer man sich entledigen sollte, damit sie in ihrer wahren, eigentlichen Natur aufblühen kann. Jede Liebe enthält etwas Göttliches, aber man sollte sie reinigen, denn sie ist immer von unsauberen Elementen umgeben, so wie ein kleines Tier bei seiner Geburt: ein kleines Kalb oder eine kleine Ziege. – Wenn sie zur Welt kommen, sind sie nicht sehr sauber, ihre Mutter reinigt sie. Auch ein Baby muss nach der Geburt gereinigt werden. Auch für die Liebe gilt das Gleiche. Die Liebe ist ein Kind, das alles, was göttlich ist, mitbringt, denn in jeglicher Form der Liebe ist Gott. Man muss sie nur säubern, reinigen, erziehen, stark machen und befreien, um die Gottheit zu entdecken. Selbst die egoistischste, niederste, sinnlichste Liebe enthält eine göttliche Quintessenz. Gott steht immer dahinter, nur muss diese Kraft an zu vielen ihrer Natur widersprechenden Elementen vorbei: Sie muss gewisse Orte durchqueren und diese Orte sind nicht sehr sauber. Da sind Schornsteine, schmutzige Wege. Selbst die besten Dinge, die vom Himmel kommen, müssen diese Schichten durchqueren, die wir angesammelt haben: niedere Gedanken und Gefühle und alle Arten von Unwahrheiten und Hirngespinsten. Deshalb sind sie momentan umgeben von Schmutz, aber es sind Edelsteine, die man reinigen muss." |
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