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Das Bild des Baumes "Die Liebe kann mit einem Baum verglichen werden, einem Baum mit Wurzeln, einem Stamm, Ästen, Blättern, Blüten und Früchten. Die Sexualität stellt die Wurzeln der Liebe dar: Sie sind tief im menschlichen Wesen begraben, man kann sie nicht herausreißen und deshalb sind sie notwendig. Aber man sollte sich nicht ausschließlich um die Wurzeln kümmern, denn die rein sexuelle Liebe ist egoistisch, grausam, unerbittlich. Es ist unbedingt notwendig, dass sie den Stamm, die Äste, die Blüten und Früchte ernährt. Die Blüten und Früchte der Liebe sind das Opfer. Das ist die zukünftige Pädagogik für alle Männer und für alle Frauen. In der Zukunft wird man sich nur mehr um diesen Baum der Liebe kümmern. Man wird lernen, wie man ihn anpflanzt, ihn gießt, ihn vor Insekten und Stürmen schützt. Man wird auch lernen, dass man niemals seine Wurzeln abschneiden sollte, denn die spirituellste Liebe empfängt ihren Elan von der sexuellen Liebe. - Und wenn man die Früchte dieses Liebesbaumes kostet, so wird man verstehen, dass diese Früchte die Unsterblichkeit und das ewige Leben sind." |
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