Archive for Dezember, 2006

31. Dezember 2006

Je mehr ihr euch mit der göttlichen Quelle verbindet, desto mehr werdet ihr von den himmlischen Arbeitern Besuch erhalten, die kommen, um an eurem physischen Körper und an euren feinstofflichen Körpern zu arbeiten, um euch zu reinigen, euch Licht zu bringen und euren Willen zu stärken. Was ist ein Genie? Ein kollektives Wesen, das von einer großen Zahl von Arbeitern bewohnt ist, und es ist auch qualifiziert, eine höhere Arbeit zu verrichten. Wenn es etwas gibt, das ihr über alles fürchten müsst, so ist es, die himmlischen Arbeiter zu beleidigen, denn dann beginnen sie dieses Haus, das ihr für sie darstellt, zu verlassen und dann geht es mit ihm bergab, sein Wert sinkt. Es liegt nur an euch, ob die himmlischen Arbeiter in eurer Bleibe verharren oder ob sich gar andere darin einnisten. Wenn ihr beginnt, euch mit der höchsten Macht zu verbinden, wenn ihr Gott über alle Dinge stellt, dann zieht ihr diese himmlischen Arbeiter an, ihr werdet Herr eurer selbst, werdet stark, weise und voller Liebe, ihr empfangt Schätze und ihr strahlt in den kosmischen Raum hinaus, bis hin zu den Sternen.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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30. Dezember 2006

Geld, Macht, Ruhm, das heißt eine hohe soziale Stellung oder Vergnügen, das sind meistens die Ziele der menschlichen Aktivitäten. Wer wird also auf mich hören, wenn ich sage, dass eine Aktivität nur dann einen Sinn hat, wenn sie etwas zu unserer moralischen und spirituellen Erhebung beiträgt?
Zu diesem Jahresende wurde im Fernsehen eine Sendung über »das Fest« ausgestrahlt. Man hatte Schriftsteller, Filmemacher, Soziologen und Journalisten eingeladen und alle sagten, dass ein Fest gut tut, weil es die Leute versammelt, entspannt, amüsiert und eine Abwechslung zur alltäglichen Arbeit darstellt. Es wurde nur von Vergnügen, Zeitvertreib und Unterhaltung gesprochen. Nirgends haben sie gesagt, dass das Fest auch eine Gelegenheit sein kann, innerlich voranzukommen, die Führung seines Schicksals wieder in die Hand zu nehmen, sich zu stärken, sich zu erhellen und Frieden zu finden. Es wurde nur davon gesprochen »sich eine Freude zu bereiten« und »sich auszutoben«. Wann wird man sagen hören, dass das Fest auch zur Erhebung, zur Verbesserung und zur Veredelung des Menschen beitragen kann?
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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29. Dezember 2006

Die Aufgabe der Form ist es, den Inhalt unversehrt zu erhalten. Sie stellt sich also wie ein Gefäß, wie eine Begrenzung dar. Aber nach einer gewissen Zeit wird sie schließlich zu einem Gefängnis. Damit der Inhalt nicht in einer Form unbeweglich gemacht und gefangen gehalten wird, muss man sie aufgeben und den Inhalt in eine neue Form gießen.
In allen Bereichen ist die Bewegung das Gesetz des Lebens. Das Leben ist ein andauerndes Hervorsprudeln, das neue Formen braucht, um sich auszudrücken. Nach einer gewissen Zeit zerbricht es die Formen selbst, weil es neue Leiter braucht, um neue Reichtümer, neue Lichter, neue Herrlichkeiten zu enthüllen. Deshalb müssen die Formen nach einer Zeit verschwinden, um andere Nuancen, andere, subtilere Offenbarungsformen zu ermöglichen.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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28. Dezember 2006

Die Sprache der Blumen, Bäume, Vögel usw. interpretieren zu können ist eine Begabung, die nur wenige Personen besitzen. Aber jeder von euch kann zu ihnen sprechen, auch zu den Felsen, den Seen, Flüssen und Bergen. Das, was ihr in der feinstofflichen Welt nicht nur durch eure Worte, sondern auch durch eure Gedanken, Gefühle, Wünsche und Gesten erzeugt, ist eine Sprache und es ist sogar die einzig wirkliche Sprache. Sie ist es, die sich in den Archiven des Universums aufzeichnet und einprägt und sie wird selbstverständlich eines Tages Resultate erzeugen.
Ihr sollt also immer »sprechen«, immer erschaffen und euch dabei nur darum kümmern, dass es für das Gute ist. Dann ist die ganze Natur verpflichtet, ihre Verwirklichungs- und Konkretisierungsarbeit zu leisten. Denn die Natur unterwirft sich dem göttlichen Wort.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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27. Dezember 2006

Die Gedanken sind lebendige Wesenheiten und sie begeben sich gemäß ihrer Natur, ihrer Stärke, ihrer Absicht und dem in sie hineingelegten Gefühl zu bestimmten Dingen oder Wesen. Einige leben nicht lange, während andere Jahrhunderte und sogar Jahrtausende überdauern können. Man muss jeden Gedanken als ein Geschöpf betrachten, das sich bemüht, so lange wie möglich zu leben, bis zu dem Moment, wo es sich nicht mehr erhalten kann und stirbt. Alle Gedanken gleicher Natur schließen sich zusammen, stärken und vergrößern sich gegenseitig.
Man ist es nicht gewöhnt, die Gedanken als lebendige Wesen zu betrachten, welche von den Menschen erzeugt und genährt werden. Das ist ein von der offiziellen Wissenschaft völlig vernachlässigter Bereich. Nur die Einweihungswissenschaft, die die Frage der menschlichen Psyche genau studiert hat, weiß, dass die Gedanken Wesenheiten sind. Je nach Fall und je nach der Person, die den Gedanken ausgestrahlt hat, kann diese Wesenheit schön, ausdrucksvoll, intelligent und mächtig sein oder aber glanzlos, schwach, unförmig oder gar Furcht erregend. So viel es also über die Menschen zu sagen gibt, so viel gibt es auch über die Gedanken zu sagen.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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26. Dezember 2006

Die in der Bibel ausgedrückten Wahrheiten wurden von außergewöhnlichen Wesen erlebt. Um sie zu verstehen, muss man sich bemühen, ihnen bis in jene Regionen zu folgen, in die sie sich selbst erheben konnten, man muss sich also in ihre Sicht der Dinge hineinversetzen. Um zum Beispiel die Gleichnisse Jesu zu verstehen, genügt es nicht, die Texte zu analysieren, man braucht eine andere Wissenschaft, nämlich die der Symbole, die man nur durch ein Üben der Fähigkeiten der Seele und des Geistes erlangen kann.
Wir werden die heiligen Texte verstehen können, wenn es uns gelungen ist, mit der gleichen Wellenlänge zu schwingen wie ihre Autoren, andernfalls bleibt ihre Sprache, ihre wirkliche Sprache uns fremd. Wir müssen das empfinden, was sie selbst empfunden haben, das erleben, was sie selbst erlebt haben, das heißt, uns bis zu ihrer Bewusstseinsebene erheben, dann wird uns wirklich ein Licht aufgehen! Aber diese Bewusstseinsebene kann nur erreicht werden, wenn wir unsere Lebensweise verbessern, wenn wir uns den Gesetzen der geistigen Welt gegenüber aufmerksamer und respektvoller erweisen.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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25. Dezember 2006

Selbst wenn das, was in den Evangelien über die Geburt Jesu geschrieben wurde, nicht den historischen Tatsachen entspricht, so ist es doch vom symbolischen und esoterischen Standpunkt aus gesehen absolut wahr und das ist für uns das Wichtige. Wenn das Christuskind in der Seele des geistigen Schülers geboren wird, stellen sich die himmlischen Geister in seinen Dienst, denn dieses Kind ist ein königliches Kind und der ganze Himmel kommt, um es zu bewundern und ihm das zu bringen, was es braucht. Ob es nun tatsächlich einen Stern, Engel, Hirten und eine Krippe mit Ochs und Esel gab, ist nicht das Wichtigste, denn vom symbolischen Gesichtspunkt aus bleibt all das wahr. Jedes Mal wenn Christus in einer Seele geboren wird, ist der Stern anwesend, die Engel singen und die heiligen drei Könige kommen, um sich zu verneigen und um ihre Geschenke darzubringen.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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24. Dezember 2006

Ihr w�rdet gerne die Hilfe und den Segen der himmlischen Wesen erhalten. Aber wie k�nnen sie euch nur bemerken, wenn ihr nichts tut, um ihre Aufmerksamkeit auf euch zu lenken? Sendet ihnen wenigstens einige Lichtsignale. Wie? Indem ihr t�glich durch euer Herz, euren Verstand, eure Seele und euren Geist Funken ausstrahlt, ein Feuerwerk reiner Farben. Wenn sie das sehen, sagen sich diese Wesen: �Oh, dort unten ist ein Fest, gehen wir hin!� Sie n�hern sich und das, was sie sehen, erscheint ihnen so sch�n, dass sie sich mit euch anfreunden. Sie k�nnen sich sogar in euch niederlassen, um euch zu helfen, und dann wird alles leicht. Das ist der Grund, warum man die spirituelle Arbeit ernst nehmen sollte. Es ist die einzige Weise, wie man die Gegenwart und die Hilfe der h�heren Geister anziehen kann. Sie sind nur empfindlich f�r das Licht, das von jenen Wesen ausstrahlt, die f�r die Verwirklichung des Reiches Gottes auf Erden arbeiten.
Omraam Mikha�l A�vanhov

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23. Dezember 2006

Bevor sich der Mensch für das spirituelle Leben entscheidet, ist er vergleichbar mit irgendeinem dunklen, kalten Stück Eisen. Allein der Kontakt mit dem Feuer, dem himmlischen Feuer, kann ihn verwandeln. Das physische Feuer hat die Eigenschaft, das Eisen weich genug zu machen, damit ihm der Schmied neue Formen geben kann. In gleicher Weise kann das himmlische Feuer, die göttliche Liebe nämlich, den Menschen in einen spirituellen Zustand versetzen, in dem er sich seiner alten, dunklen, unharmonischen Form entledigt, um eine neue, lichtvolle, strahlende zu erhalten. Diese Wahrheit war zu allen Zeiten den wahren Mystikern, den wahren Eingeweihten bekannt, die das wahre Feuer zu finden wussten, das Feuer, welches in der Seele und im Geist brennt. Indem sie in es eintauchten, gelangten sie in einen Zustand vollkommener Formbarkeit und haben anschließend, durch eine Arbeit mit den Gedanken an sich gehämmert und geklopft, um sich eine neue Form zu verleihen.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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22. Dezember 2006

Kümmert euch nicht um das falsche Verständnis, das die meisten Leute vom Wort »Magie« haben und bemüht euch, Weißmagier zu werden. Ein Weißmagier ist ein Mensch, der zuerst daran gearbeitet hat, seine innere Welt zu organisieren und zu harmonisieren, auf dass alle seine Zellen in Einklang schwingen. Die auf diese Weise innerlich erzeugten Schwingungen begleiten ihn, und überall wohin er geht, durchtränkt er alles, was er berührt, mit fluidischen Elementen, die die gleichen Eigenschaften besitzen wie er selbst, und die überall die Ordnung und die Harmonie wiederherstellen. Indem er wünscht, immer das Gute zu tun, die Geschöpfe zu trösten, zu beruhigen, zu erhellen und zu beleben, kann jeder sich vorbereiten, ein Weißmagier, ein Sohn Gottes zu werden. Solange ihr über diese Wahrheit nicht unterrichtet seid, werdet ihr unbewusst immer dazu gedrängt, euch schädlich und böswillig zu verhalten.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

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